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verbotene Liebe ~M.

Gestern war ich mit meiner Schwester auf einem Weinfest, mit all ihren Freunden. Sie kennen mich vlt mögen sie mich sogar, aber sie sind nicht gut darin es zu zeigen. Ich trank viel, vielleicht zu viel aber leider nicht so viel als dass ich mich an nichts erinnern würde. Wir waren eine ausgelassene Truppe, aber ich sollte besser sagen sie waren eine ausgelass Truppe. Ich saß ihm gegenüber und konnte ihm nicht in die Augen sehen, viel zu sehr angst hatte ich er würde meinen Blick nicht erwidern. Mein Herz pochte und mein Atem ging schneller, ich leerte mein Glas, damit ich wenigstens etwas normal rüber kam. Ich sah wie er mich beobachtete, mich musterte und dann wegsah. Ich konnte es nicht ertragen, ich konnte dort nicht mehr sitzen ihn vor mir, seine Hand auf meinem Oberschenkel , was keiner weiß, wir saßen ja an einer langen Bierzeltgarnitur. Vielleicht solltet ihr vorher wissen um wen es sich handelt: Ich bin mit ihm aufgewachsen und wir sind über ein paar Ecken verwandt. Ich bin seit 4 Jahren in ihn verliebt. Falsch. Ich bin nicht verliebt, ich LIEBE ihn und er mich auch. Es ist fast nicht zu ertragen ihn anzusehen und zu wissen, dass sich seine Lippen niemals auf meinen befinden werden und dass wir niemals Händchenhaltend herumlaufen werden. Ich weiß dass er mich will und dass er auf mich wartet. In dieser ganzen Zeit hatte er jicht eine Freundin und das nicht weil er nicht gut aussieht, im Gegenteil. Es geht nicht sagt er immer. Wir sind verwandt ist sein Einwand. Ich weiß nicht ob es sich für ihn genauso anfühlt wie für mich. Ich sehe dass es ihn schmerzt mich anzusehen, er weicht meinen blicken aus. Das tut weh und macht mir Angst. Ich meine ich habe angst weil es sein könnte, dass er mich vergisst, dass er sich in ein anderes Mädchen verliebt. Diese Vorstellung ist für mich unerträglich. Also stand ich auf in Richtung Ausschank um mir etwas neues zu holen. Da ich nicht gleich zurück wollte, lief ich an den See, setzte mich auf eine Bank und sah zu wie das Wasser im Mondschein glänzte. Es muss eine weile gewesen sein, denn als ich mich gerade auf den weg machen wollte, sah ich ihn keuchend auf mich zu laufen. Er setzte sich zu mir und sagte dass sie mich schon überall gesucht haben und in seinem Gesicht erkannte ich, dass er zu viel getrunken hatte. Er sah mich an und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, beugte sich vor und gab mir einen kuss auf die Stirn. Während ich in seinen Armen wie versunken war, sagte er immer wieder dass es ihm leid tut und dass ich ja auch weiß dass es nicht geht. Dann saßen wir einfach so da, eng umschlungen, im Mondschein am See. Nach einer Ewigkeit rappelte er sich dann auf, nahm mich kurz an die Hand und zog mich hinter sich her zu unserem platz. Wisst ihr, ich habe noch nie jemanden von unserer Liebe erzählt, deswegen fällt es mir auch so schwer daran zu glauben. Ich war so traurig wie lange nicht mehr und setzte mich etwas abseits an einen Baum. Als ich dort so saß in Gedanken verloren, hörte ich ein leises schluchzen was ausnahmsweise mal nicht von mir kam. Ich folgte dem Geräusch und sah ein Mädchen, etwa in meinem alter, zusammen gekrümmt auf einer Bank. Ich ging zu ihr reichte ihr ein Taschentuch und fragte, was ihr fehlt. Sie sagte ihr Schwarm erwidert ihre Liebe nicht und ob ich weiß wie scheiße das ist. Ich hörte ihr eine weile zu und als sie nach einer halben Stunde immer noch nicht aufgehört hatte zu weinen erzählte ich Ohr von mir und M. Als ich fertig war weinte sie nicht mehr. Ich hatte nicht gemerkt dass ich inzwischen die jenige war die weinte. Ich redete und redete bis sich auch ihre Augen wieder Kit Tränen füllten, aber nicht wegen ihren Problemen, sondern wegen meinen. Also saßen wir da zusammen, weinend über mein Schicksal. Ich überredete sie dann endlich dazu, zu ihrem Boy zu gehen und mit ihm zu reden. Als sie weg war lief ich wieder zum seh. Als ich dort war saß da jemand auf meiner Bank und als ich genauer hinsah erkannte ich auch wer. Meiner Schwester ihr exfreund, ihre Beziehung ist jetzt fast ein ganzes Jahr her und die beiden sind immernoch befreundet. Als er mich sah, sah er auxh dass ich geweint hatte, stand auf und kam zu mir rüber. Ich war inzwischen so voll dass ich nicht mal mehr gerade laufen konnte also führte er much zur Bank. Ich war in diesem Momenten so traurig und sauer zu gleich, ich hätte ein gefuehlschaos, einen halben Nervenzusammenbruch, dass ich mich zu ihm umdrehte und wir uns küssten. Als wir uns wieder voneinander lösten, sprang er auf, fluchte und lief davon. Also ging ich allein zurück zu den anderen, setzte mich dazu und hörte nur halb zu, ich hätte nichtmal realisiert dass meine Schwester mit mir sprach, bzw schrie. Er hatte es ihr erzählt. Ich sah M. an und erkannte etwas in seinem Blick was ich noch nie gesehen hatte, schnell wendete ich mich ab. Ich lief nach hause, legte mich in mein Bett und hoffte auf den Tod. Aber leider schlief ich nur ein. Ich habe heute den ganzen tag geschlafen und wenn ich wach wurde, dann nur um zu weinen und wieder einzuschlafen. Meine Schwester redet kein Wort mehr mit mir. Ich habe mich noch nie so beschissen gefühlt und dass nur wegen einem Kuss. Dabei könnte alles so einfach sein.
28.9.14 18:46
 


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